CGTN:CGTN-Umfrage | Warum findet die SCO-Lösung für die globale Governance so große Beachtung?

PEKING, Sept. 20, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Die globale Governance ist erneut in den „SCO-Moment“ eingetreten. Anlässlich des Gipfeltreffens der Shanghai Cooperation Organization (SCO) 2026 zeigt eine von CGTN in Zusammenarbeit mit der Renmin-Universität China über das Institut für internationale Kommunikation in der neuen Ära durchgeführte öffentlicheMeinungsumfrage unter 13.707 Befragten in 48 Ländern weltweit, dass 74,6 % der Befragten der Ansicht sind, dass die SCO einen pragmatischen Weg für die Zusammenarbeit zwischen Ländern mit unterschiedlichen Systemen bietet und als wichtige Kraft für die Förderung einer neuen Art internationaler Beziehungen und einer Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit dient.

In diesem Jahr jährt sich die Gründung der SCO zum 25. Mal. In den letzten 25 Jahren ist das Handelsvolumen zwischen China und den anderen SCO-Mitgliedstaaten von 12,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2001 auf 523,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 gestiegen. Projekte wie die Eisenbahnverbindung ChinaKirgisistanUsbekistan, die SCO-Entwicklungsbank und die Gaspipeline ChinaZentralasien schreiten weiter voran. Die Umfrage zeigt, dass die Befragten weltweit die Ergebnisse der pragmatischen Zusammenarbeit der SCO in verschiedenen Bereichen im Laufe ihrer 25-jährigen Geschichte positiv bewerten. Sie stellen fest, dass der internationale Einfluss der Organisation in drei Schwerpunktbereichen deutlich zugenommen hat: Handelserleichterungen, Zusammenarbeit in den Bereichen Investitionen und Finanzierung sowie Kulturaustausch und Tourismus. Unter den Befragten aus den SCO-Mitgliedstaaten und den Dialogpartnern geben 75,4 % an, dass der „Geist von Shanghai“ einen Kooperationsrahmen bietet, der auf gegenseitigem Vertrauen, gegenseitigem Nutzen, Gleichberechtigung, Konsultation, Respekt vor unterschiedlichen Zivilisationen und dem Streben nach gemeinsamer Entwicklung beruht. Unterdessen sind 71,7 % der Befragten der Ansicht, dass die SCO den Ländern des Globalen Südens mehr Gehör verschafft und den Aufbau eines gerechteren und vernünftigeren Systems der globalen Governance vorangetrieben hat.

Als Gründungsmitglied der SCO hat China seine eigene Entwicklung stets mit der der SCO und mit dem Streben der Völker aller Mitgliedstaaten nach einem besseren Leben verknüpft. Bis heute haben Chinas Investitionen in andere Mitgliedstaaten stetig zugenommen. Im Jahr 2025 beliefen sich Chinas Direktinvestitionen in allen Branchen auf 3,3 Milliarden US-Dollar und umfassten die Bereiche Öl und Gas, Bodenschätze, Infrastruktur, neue Energien, Automobilindustrie, Chemie und weitere Sektoren. China hat zudem in den Aufbau von mehr als 30 Wirtschafts- und Handelskooperationszonen investiert, wodurch die Empfängerländer ihre industriellen Kapazitäten ausbauen konnten und das lokale Wirtschaftswachstum sowie die Beschäftigung angekurbelt wurden. Die Umfrageteilnehmer lobten Chinas Philosophie und seine Beiträge zum Aufbau einer SCO-Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft und würdigten einhellig Chinas herausragende Leistungen in drei Bereichen: Förderung der regionalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit, Stärkung der Sicherheitszusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten sowie Bereitstellung von Entwicklungshilfe und finanzieller Unterstützung. Darüber hinaus sind 76,2 % der Befragten der Ansicht, dass Chinas Belt and Road-Initiative eine neue Landschaft der vernetzten und integrierten globalen Entwicklung geschaffen hat; 73,5 % stellen fest, dass die Global Governance-Initiative den Ländern des Globalen Südens den Weg zur Teilnahme an der Reform des globalen Governance-Systems weist.

Heute hat sich die SCO zu einer umfassenden regionalen Kooperationsorganisation entwickelt, die sich durch die weltweit größte territoriale Ausdehnung, die größte Bevölkerungszahl und ein enormes Entwicklungspotenzial auszeichnet. Als treibende Kraft hinter dem Wandel des globalen Governance-Systems spielt die SCO eine zunehmend wichtige Rolle bei der Verwirklichung eines echten Multilateralismus, beim Eintreten für eine gleichberechtigte und geordnete Multipolarisierung der Welt sowie für eine inklusive und für alle zugängliche wirtschaftliche Globalisierung und hat damit breite internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der Umfrage zufolge fordern 89,6 % der Befragten, dass alle Länder gleichberechtigt an globalen Angelegenheiten mitwirken und gemeinsam die internationalen Regeln und die internationale Ordnung gestalten. Sie gehen davon aus, dass die SCO in drei wichtigen Bereichen größeren Einfluss ausüben wird: Infrastruktur und Energie, regionale Sicherheitszusammenarbeit sowie Umwelt und Klimawandel.

Diese Umfrage, die sowohl wichtige Industrieländer als auch Länder des Globalen Südens umfasste, richtete sich an normale Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren, wobei die Stichproben der auf nationalen Volkszählungen basierenden Alters- und Geschlechtsverteilung in den jeweiligen Ländern entsprachen.


Kontakt:
Jiang Simin
jiang.simin@cgtn.com

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